Bericht zur Online-Tagung „Ich erklär’s Dir!“ Erklärfilme im Seminar

 

  • Termin: Samstag, 07.02.2026 Uhr
  • Ort: Online
  • Referent: Dr. Augustin Ulrich Nebert

In der Ankündigung zu der Fortbildung hieß es: „Entdecken Sie, wie Erklärfilme funktionieren – möglichst ohne erhobenen Zeigefinger und doch mit allen wichtigen Informationen zu einem Thema!“ Und genau so war auch die Fortbildung:

„Das ist Uli. Uli gibt Seminare zu Erklärfilmen. Heute erzählt er uns kurz und knackig, wie man  mit Hilfe der Software Simpleshow einen Erklärfilm erstellt.“

Nach einer kurzen Einleitung zum Aufbau eines Erklärvideos und dem wichtigen Hinweis „Lasst die Inhalte am Beispiel eines Protagonisten erklären, mit dem sich die Zielgruppe identifizieren kann.“, ging es auch schon direkt los. Jede:r überlegte sich ein Thema und schrieb den Text („Nutzt lieber kurze Sätze oder Sinneinheiten. In der gesprochenen Sprache können wir viel weglassen. Man muss nur an den Stellen Pausen lassen. Das Gehirn wird diese schon passend …“). Die Themen handelten unter anderem vom Räuspern, Summen, dem 5-Satz, Prokrastination, der bmk oder „Was braucht man zum Tee kochen?“

Dann ging es an die Software. Sie ist an vielen Stellen selbsterklärend, aber es ist doch viel schöner, wenn man sie erklärt bekommt. Vor allem wenn es doch mal zu technischen Problemen kommt. Diese konnten mit Ulis Hilfe oder auch gemeinsamer Zusammenarbeit aller schnell behoben werden was uns viel Zeit sparte, im Gegensatz zu dem frustrierenden Versuch, allein Lösungen finden zu müssen.

Nun erstellte das Programm einen ersten Entwurf zu unseren Texten und es war schon sehr amüsant zu sehen, was einem für Illustrationen zu bestimmten Begriffen vorgeschlagen wurden. So gab es beispielsweise für „Bauchatmung“ den Vorschlag eines Schwangerschaftsbauchs…

Nach dem Anpassen der Illustrationen, Einfügen von Effekten und Gestaltung des Hintergrunds ging es dann an die Vertonung. Die voreingestellte KI-Stimme ließen wir alle links liegen und haben dann doch lieber unsere eigenen, emotionaleren Stimmen gewählt. Die Aufnahme und das Einfügen des gesprochenen Textes war tatsächlich sehr simpel. Wer es aber qualitativ besser haben möchte, kann auch mit einem guten Soundprogrammen die einzelnen Audiofiles aufnehmen und hochladen. Dann noch ein bisschen Hintergrundmusik hinzugefügt und fertig war der Film.

Ich glaube, die anderen werden mir zustimmen, dass wir alle nicht gedacht hätten, dass wir innerhalb von 4 ½ Stunden (exkl. Pausen) ein Programm kennenlernen und am Ende alle einen kompletten Erklärfilm (Länge zwischen zwei und vier Minuten) produziert haben. Gut, man kann durchaus noch einiges an den Filmen optimieren, aber erst einmal hat man echt schnell etwas in der Hand. Und mein siebenjähriger Sohn fand den Film auf jeden Fall schon mal richtig gut!

Es war eine Fortbildung, in der man selbst unglaublich aktiv sein konnte, einem bei Problemen und Fragen schnell geholfen wurde, man am Ende ein Produkt in der Hand/auf der Festplatte hat, die Zeit wahnsinnig schnell herumging und die echt Spaß gemacht hat! Vielen Dank für diese schöne Erfahrung!

Anuschka Petring