Tag der Stimme 2017: Körper und Klang als Spielraum

  • Termin: 4. März 2017, 10-17 Uhr
  • Ort: Alanus Hochschule Alfter (bei Bonn)
  • Referent: Prof. Georg Verhülsdonk

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Zur Fortbildung:

In diesem Workshop gebe ich einen Einblick in die Stimmbildungsarbeit im 1. Studienjahr Schauspiel, angelehnt an die Lichtenberger® Methode.

Das 1980 von der Sängerin und Gesangspädagogin Gisela Rohmert und ihrem Mann, dem Arbeitswissenschaftler Prof. Dr. Walter Rohmert, gegründete „Lichtenberger® Institut für angewandte Stimmphysiologie“, hat es sich zur Aufgabe gemacht, zahlreiche Körpertechniken und physiologische Modelle in ihrer Wirkung auf die Kehlkopffunktion und den Stimmklang zu untersuchen.

Zentraler Ausgangspunkt ist die auditive und taktile Wahrnehmung des Kehlkopfs und seiner Vernetzung mit dem Körpergewebe. Sich selbst verstärkende Rückkopplungsvorgänge zwischen Kehlkopfschwingung und Körper werden ermöglicht.  Feine Luft- und Gewebsschwingungen entlasten den Kehlkopf, ersetzen Druckmuster und ermöglichen den Zugang zu den Resonanzräumen des Körpers, die sich dem Klang öffnen.

Die Projektion der Stimme in den Raum erhält mehr Leichtigkeit. Stimme und Artikulation bekommen mehr Volumen, Flexibilität und Tragfähigkeit. Modulation und Prosodie gewinnen an Raum. In der Folge erweitert sich das stimmliche Ausdrucksspektrum sowohl im Gesang wie im Sprechen.

Wichtiger Hinweis: Bitte bequeme Kleidung anziehen und Socken mitbringen!

Zur Person

Diplompädagoge, Sprecherzieher DGSS, Professor für Bühnensprechen an der Alanus Hochschule in Alfter, Lehrbeauftragter an der Folkwang UdK und der HfMDK in Frankfurt in den Studiengängen Schauspiel und Regie.

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